Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Apr 23

Grenzen des (Un-)Sagbaren in der VR China: Zensur, Sozialkreditsysteme und die Stimmen uighurischer Aktivist*innen

23. April | 16:00 - 18:00

Prof. Dr. Barbara Mittler, Marjolijn Kaiser, Dr. Odila Schröder, Sascha Zhivkov, Dr. Stefanie Elbern

Zensur findet auf vielen Wegen statt und beeinflusst Bürger*innen der VR China etwa im Online-Diskurs, im Wirtschaftsleben (Regulierung durch Sozialkreditsysteme) sowie in Literatur, Kunst und Musik. Dabei wird neben der staatlichen Zensur auch Selbstzensur immer wirkmächtiger. Literatur und Kunst sind durchaus Bereiche, wo kritische Stimmen hörbar sind, aber unter Xi Jinping sind die Freiräume wieder kleiner geworden. Außerdem sollen Sozialkreditsysteme sowohl individuelles Fehlverhalten als auch Regelverstöße von Unternehmen sanktionieren. Im Blick auf die Menschenrechtslage in Xinjiang und den staatlichen Umgang mit der ethnischen Minderheit der Uiguren stellt sich die Frage, wo die Grenzen des (Un-)Sagbaren liegen bzw. wie diese sich mit der Zeit verschoben haben. Begleitend zu den Inputs zu den Themen Zensur in Kunst und Literatur, Sozialkreditsysteme und zur Menschenrechtslage in Xinjiang werden Materialien für den Unterricht vorgestellt: authentische Stimmen chinesischer und uighurischer Intellektueller und ein Kartenspiel zur Simulation der Internetzensur in der VR China.

Details

Datum:
23. April
Zeit:
16:00 - 18:00
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Online

Veranstalter

China-Schul-Akademie
E-Mail
fortbildungen-csa@zo.uni-heidelberg.de
Veranstalter-Website anzeigen