Aus der Werkstatt: China und der Ukrainekonflikt

China-Schul-Akademie: China, Russland, Ukraine. 2022. (CC BY-SA 4.0). Basierend auf China Luxembourg Locator.

Über den Angriff Putins auf die Ukraine wird in deutschen Medien ausführlich berichtet. Mehrfach wurde dabei auch auf die Rolle der Volksrepublik China in diesem Konflikt eingegangen. Dieser Werkstattbericht stellt Hintergrundinformationen und Medienberichte zur Rolle Chinas im Ukrainekonflikt und zum historischen Hintergrund der Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und Russland sowie den chinesisch-ukrainischen Beziehungen zusammen. Ausführlich gehen wir dabei auch auf die Frage ein, wie unterschiedlich der Konflikt im chinesischsprachigen Raum betrachtet wird und verweisen auf verschiedene chinesische Stimmen und Meinungen. Zu vielen der Links, auf die wir im Folgenden verweisen und auf denen die folgenden Aussagen basieren, finden Sie Einordnungen zum Hintergrund dieser Plattformen in unserer Linkliste.


China und der Ukrainekonflikt in den deutschen Medien

In unserem Lernmodul China in den Medien – Arbeiten mit der Linkliste finden Sie in der Handreichung für Lehrer*innen Anregungen, wie anhand von aktuellen Themen die deutsch- und englischsprachige mediale Berichterstattung über China im Unterricht behandelt werden kann. Grundidee des Lernmoduls ist es, verschiedene Berichte von Medien aus dem chinesischsprachigen Raum, Europa und den USA gegenüberzustellen und dadurch den eigenen Medienkonsum kritisch zu reflektieren. Aktuell bietet sich dazu das Thema des Ukrainekonflikts an.

Die deutsch- und englischsprachige Berichterstattung hatte bis jetzt folgende Schwerpunkte, die jeweils anhand eines beispielhaften deutschen Medienberichts verdeutlicht werden sollen: 

• Berichte seit Beginn des russischen Angriffs Ende Februar betonen, dass die Volksrepublik China Putins Vorgehen nicht öffentlich kritisiere und somit implizit unterstütze. Umstritten ist, ob und inwiefern die chinesische Führung in die Angriffspläne Putins im Vorhinein eingeweiht gewesen war. Schließlich hatten sich Wladimir Putin und Xi Jinping  vor der Eröffnung der olympischen Spiele Anfang Februar 2022 noch zusammen gezeigt und Einigkeit demonstriert. 

• Oft wird dabei auch erwähnt, dass dieser Schulterschluss für die Volksrepublik China jedoch ein Balanceakt sei oder sogar ein Dilemma darstelle. Denn die Volksrepublik China betone schließlich oft, wie wichtig die Souveränität von Staaten sei. Auch sind die wirtschaftlichen Beziehungen zum Westen für die Volksrepublik China bei weitem bedeutsamer als die zu Russland. Gleichzeitig betonen die Berichte daher auch eine mögliche Rolle der Volksrepublik China als Vermittler – bestärkt beispielsweise durch Aussagen Xi Jinpings im Gespräch mit US-Präsident Joe Biden, dass der Krieg so schnell wie möglich beendet werden solle.

• In den Medien wurde auch berichtet, dass die staatlichen Medien der Volksrepublik die Sichtweise und Wortwahl Russlands teilten und anderslautende Meinungen zensierten. Die Regierung der Volksrepublik China und die Medien hatten dabei Russlands Sicherheitsbedenken als legitim und das Vorgehen der NATO als problematisch oder provozierend bezeichnet.

• Medienberichte warfen auch die Frage auf, inwieweit die Volksrepublik China womöglich bereit sei, Russland zu helfen die westlichen Sanktionen zu umgehen oder sogar mit militärischem Material zu unterstützen.  Bestärkt wurden diese Berichte von Aussagen wie die des stellvertretenden chinesischen Außenministers, der die Sanktionen gegen Russen als „empörend“ bezeichnete.

• Es wurde außerdem diskutiert, welche Bedeutung der Ukrainekonflikt für die Republik China auf Taiwan hat, die von der Volksrepublik als Teil des eigenen Landes angesehen wird.


China und Russland – Historischer Hintergrund

Einen knappen aber guten Überblick über die historischen Hintergründe der russisch-chinesischen Beziehungen gibt das Erklärvideo „Russland und China: Freundschaft um jeden Preis?“ von MrWissen2Go:

Das Video geht dabei auf die wechselvollen Beziehungen seit der Gründung der Volksrepublik China ein: Den Bruch mit der Sowjetunion in den 1950er-Jahren und die erneute Annäherung in den letzten drei Jahrzehnten. Abschließend wird diskutiert, wie eng das Bündnis zwischen Russland und der Volksrepublik China ist oder ob es sich dabei nicht eher um ein Zweckbündnis handelt. 

Dieser Frage geht auch der halbstündige Podcast „China und Russland – eine strategische Allianz gegen den Westen?“ aus dem Januar 2022 des deutschen Thinktanks Stiftung Wissenschaft und Politik nach:

Die Partnerschaft zwischen der Volksrepublik und Russland basiert auf gemeinsamen Interessen: wirtschaftlichen (z.B. russische Energieexporte nach China)militärischen (z.B. gemeinsame Marineübungen)geopolitischen (z.B. Stabilität in Zentralasien) und ideologischen (teilweise Ablehnung von westlichen Normen), doch werden ihr auch Grenzen gesetzt, wie Forscher*innen betonen: Die wirtschaftlichen Beziehungen Chinas mit Russland machen nur einen Bruchteil derer Chinas mit den USA und Europa aus und die chinesische Überlegenheit in vielen Bereichen macht China und Russland zu ungleichen und misstrauischen Partnern. Schließlich teilen sich Russland und die Volksrepublik China eine über 4.000 Kilometer lange Grenze, die seit dem ausgehenden 17. Jahrhundert lange Zeit umstritten war. Über die Geschichte und das Leben der Menschen in dieser Grenzregion berichtet der Historiker Sören Urbansky ausführlich in seinem Buch „An den Ufern des Amur. Die vergessene Welt zwischen China und Russland“ von 2021.


China und Ukraine – Historischer Hintergrund

Die Volksrepublik China unterhält jedoch auch gute Beziehungen zur Ukraine. Im Jahr 2020 war die Volksrepublik China mit um die 15% der Warenexporte und -importe der größte Handelspartner der Ukraine – eine enorme Entwicklung innerhalb der letzten zwanzig Jahre.  Die Volksrepublik China profitierte dabei von der Kooperation mit der Ukraine, was militärische Technologien angeht, denn westliche Staaten hatten nach der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste 1989 gegen China ein Waffenembargo verhängt. Der erste chinesische Flugzeugträger beispielsweise wurde 1998 in der Ukraine gekauft und dann umgebaut. Gleichzeitig blieb die Ukraine trotz der Offenheit für Handel mit China jedoch vorsichtig, was chinesische Investitionen in Bereiche wie 5G, Infrastruktur oder Cybersicherheit angeht. Einen Überblick über die ukrainisch-chinesischen Beziehungen mit einem Fokus auf die wirtschaftlichen Beziehungen (Stand: 2019) gibt folgender Artikel:

Serhij Korsunskyj: Analyse: Ukrainisch-chinesische Beziehungen: Potenzial und Realität. Bundeszentrale für politische Bildung 02.10.2019.


China und die Ukraine – Chinesische Stimmen

Die Stimmen aus der Volksrepublik China zum Ukrainekonflikt lassen sich grob unterscheiden in Berichte von staatlichen Medien und Privatpersonen, die der offiziellen Linie von Staat und Partei folgen. Gleichzeitig gibt es jedoch im privaten Bereich, auf Blogs und in Social Media auch andere Stimmen, die allerdings oft zensiert werden. 

Die offizielle Perspektive: 

Aussagen der Sprecher*innen des Außenamtes der Volksrepublik, die dann auch von den staatlichen Medien aufgegriffen wurden, unterstützen Russlands Angriff zwar nicht offiziell, aber sehen die USA als Schuldigen. Diese habe durch die Ausweitung der NATO nach Osteuropa Russlands Sicherheitsbedürfnisse missachtet und so zur jetzigen Situation beigetragen. Kritisiert werden dabei auch die angeblichen Doppelstandards des Westens, indem auf die US-Invasion beispielsweise in Irak verwiesen wird.

Gleichzeitig wird in der offiziellen Perspektive die Bezeichnung „Krieg“ versucht zu vermeiden. Meistens war in den offiziellen Medien vom „russisch-ukrainischen Konflikt“ (俄乌冲突) oder von einer „militärischen Spezialoperation Russlands“ (俄罗斯军事行动) die Rede. Die Plattform China Media Project (siehe dazu auch die Einordnung in unserer Linkliste) hat eine Reihe von chinesischen Schlagzeilen und Berichten ins Englische übersetztEinen Einblick in die offizielle Perspektive bieten auch die ins Englische übersetzten Artikel im Newsletter ChinaTalk.

Diese offizielle, kritisch gegenüber dem Westen eingestellte Linie wird auch durch die Zensur sichergestellt: Ende Februar wurden beispielsweise Zensuranweisungen eines Medienunternehmens in Beijing veröffentlicht, in denen es heißt „Poste nichts Negatives zu Russland oder Pro-Westliches.“  Auch online teilten staatliche Medien die offizielle US-kritische und Russland-freundliche Sichtweise – oft auch aufbereitet mit griffigen Hashtags oder Bildern. Auch Internetnutzer*innen in den sozialen Medien nahmen diese Perspektive auf und kritisierten beispielsweise kritische chinesische Stimmen zum Krieg als pro-amerikanisch. Eine wichtige Rolle spielten in den chinesischen sozialen Medien dabei auch Karikaturen – von denen einige in einem Artikel der Plattform What’s on Weibo gesammelt und beschrieben sind.  In unserem Lernmodul „China und das Ausland im Spiegel chinesischer Karikaturen“ finden Sie weitere Informationen und Materialien, welche bedeutende Rolle nationalistische Karikaturen von nicht-staatlichen Künstler*innen für die Legitimität der kommunistischen Partei und der chinesischen Regierung spielen.

Gleichzeitig haben einzelne Medien im Rahmen der Zensur auch andere Schwerpunkte gesetzt: So sprach die Wirtschaftszeitung Caixin 财新 beispielsweise von Krieg und einer russischen Offensive und andere Berichte nahmen das Schicksal von chinesischen Studierenden in der Ukraine in den Blick. Auch unter chinesischen Wissenschaftler*innen gibt es unterschiedliche Aussagen, die der Thinktank Merics zusammengestellt hat: Von Unterstützer*innen der offiziellen Linie (wie Wang Yiwei, der davon sprach, dass „die USA und andere westliche Länder die legitimen Sicherheitsbedenken Russlands nicht respektieren. Dies hat Russland keine andere Wahl gelassen, als mit den drastischsten Maßnahmen zu reagieren.“) bis hin zu einer Gruppe von fünf Geschichtsprofessor*innen, die schreiben: „Wir unterstützen entschlossen die Aktionen der Ukrainer zum Schutz ihres Heimatlandes.“

• Stimmen in der Bevölkerung:

Wie das Beispiel der Geschichtsprofessor*innen zeigt, sind die Meinungen in der chinesischen Bevölkerung diverser als der Blick auf die Berichte der staatlichen Medien vermuten lässt. Zwar findet sich im chinesischen Internet eine Mehrheit von Stimmen, die die offizielle Linie teilt. In einer quantitativen  Auswertung von einer halben Million Posts auf Sina Weibo, dem bekanntesten und mit Twitter vergleichbaren Mikrobloggingdienst der Volksrepublik China, kommt die amerikanische Professorin Jennifer Pan zu dem Ergebnis, dass zwar die Hälfte der Posts den „Westen“ (bzw. die USA oder die NATO) für den Konflikt verantwortlich machen. Dabei würden aber auch weitere zehn Prozent Russland bzw. Putin als Aggressor bezeichnen, 15-20% andere Meinungen (z.B. Sympathie für Ukrainer*innen, Kritik an Putin und Selenskyj) teilen und 20-25% Aussagen zum Krieg ohne klare Wertung kundtun.

Viele dieser oft zensierten kritischen Stimmen im chinesischen Internet und auch Berichte von vereinzelten Protestaktionen in der Volksrepublik China gegen den russischen Angriff hat die in London lebende Journalistin Dong Mengyu auf Twitter aufgelistet. Ein Beispiel ist die bekannte Tänzerin, Choreografin und Fernsehbekanntheit Jin Xing 金星 (geb. 1967)die auf Weibo Putin kritisierte und deren Account seitdem gesperrt ist. Viele Klicks und Aufmerksamkeit im chinesischen Internet erreichte der 37-jährige Programmierer Wang Jixian 王吉贤, der in Odessa in der Ukraine lebt, arbeitet und von dort Videos und Posts schickte. Am 4. März rief Wang seine chinesischen Zuschauer*innen beispielsweise dazu auf aus einer menschlichen Perspektive auf den Krieg zu schauen: „Unabhängig davon, welche Seite du unterstützt, hoffe ich, dass du auf der Seite des Lebens stehst. Die normalen Menschen wollen keinen Krieg. Einer meiner Kollegen, ein Programmierer wie ich, mein Anwalt und meine Lehrer, sind alle zu den ukrainischen Verteidigungskräften gegangen. Sie sind dem Aufruf zur Mobilisierung gefolgt, um ihre Mütter und ihre Kinder zu schützen. Mit ihren Waffen schützen sie nicht nur dieses Land, sie kämpfen auch für ihre Häuser, die sie mit ihrem hart verdienten Geld gekauft oder die sie geerbt haben. Warum sollten sie bombardiert werden? So einfach ist das; das hat nichts mit der NATO zu tun. Die Menschen wollen einfach nur ihr Leben leben können.“ Seit Anfang März kann Wang nicht mehr auf Wechat posten, er lädt jedoch weiterhin Videos auf Youtube hoch.

Nicht immer liegen diese der offiziellen Sicht gegenüber kritischen Stimmen allerdings komplett auf einer Linie mit den Werten, die die meisten Menschen in Deutschland vertreten. So beschreibt ein auf einem privaten Wechat-Blog veröffentlichter, mittlerweile zensierter Artikel mit dem Titel „Eigentlich ist die Ukraine der wahre alte Freund Chinas“ (了解一下! 乌克兰才是中国真正的老朋友) vom 25. Februar, dass der russische Angriff der Ukraine (man beachte die Wortwahl) bei allen Leuten mit einem guten moralischen Kompass dieselbe Reaktion hervorruft – nämlich Mitgefühl und Sorge um die Menschen vor Ort. Der Autor erwähnt außerdem, wie die Ukraine der Volksrepublik China in der Vergangenheit mehrmals geholfen habe – beispielsweise indem sie China nach dem Fall der Sowjetunion viel sowjetisches militärisches Gerät und Technik verkaufte. Die Ukraine sei außerdem ein Freund der Volksrepublik, da sie sich 2021 im UN-Menschenrechtsrat nicht an einem Statement, das die Menschenrechtslage in der chinesischen Provinz Xinjiang verurteilte, beteiligt habe. Der Artikel wurde zehntausendfach geliked und geteilt.

​Neben diesen kritischen Stimmen, die aktiv Videos und Texte posten und sich gegen Krieg positionieren, erfahren auch in der Volksrepublik China die Bilder, Nachrichten und Videos aus der Ukraine viel Aufmerksamkeit und rufen Emotionen hervor. Die Plattform “What’s on Weibo” berichtete darüber, dass chinesische Internetnutzer*innen das Schriftzeichen für „nicht“ im Ausdruck “nicht in der Stimmung zum Arbeiten sein“ (wuxin gongzuo 无心工作) durch das ähnlich klingende Schriftzeichen wu , das im Chinesischen als Kurzform für die Ukraine (Wukelan 乌克兰) stehen kann – so war der neue Ausdruck „wegen der Ukraine nicht in der Stimmung zum Arbeiten sein“ (Wu xin gongzuo 乌心工作) geboren.


Weitere Stimmen aus dem chinesischsprachigen Raum

Obwohl der Außenminister der Volksrepublik China darauf hingewiesen hat, dass Ukraine und Taiwan (das von der Volksrepublik als Teil Chinas betrachtet wird) nicht vergleichbar miteinander seien, wurde sowohl in der Volksrepublik China als auch in der Republik China auf Taiwan dieser Vergleich gezogen. Daten von Baidu, der bekanntesten Suchmaschine in der Volksrepublik China, zeigen, dass es nach dem Angriff auf die Ukraine zu einem Anstieg von Suchen nach den Begriffen „Russland-Ukraine-Konflikt“ und „Taiwan“ kam. In den sozialen Medien der Volksrepublik wurden auch Bilder von einem Schwein mit der Beschriftung „Taiwan“ geteilt, dass dabei zusieht, wie ein Schwein namens „Ukraine“ geschlachtet wird.

Auch auf Taiwan schnellten nach dem russischen Angriff die Suchanfragen nach „Ukraine“ und „Taiwan“ in die Höhe und viele in der taiwanischen Bevölkerung sehen Ähnlichkeiten zwischen der Situation der Ukraine und der Taiwans und zeigen sich solidarisch – wie der folgende Kurzbericht aus Taibei zeigt:

Es waren dabei vor allem Stimmen aus der Opposition in Taiwan, die anfangs dazu aufriefen, dass Taiwan nicht zur nächsten Ukraine werden dürfe. Die Regierung konterte damit, dass dieser Vergleich hinke – beispielsweise sei Taiwan aufgrund seiner Halbleiterproduktion bedeutender für die internationale Wirtschaft als die Ukraine und die Unterstützung der USA für Taiwan sei stärker als für die Ukraine. Gleichzeitig hat die Ukrainekrise in Taiwan aber auch eine Debatte über die (Selbst-)Verteidigungsfähigkeit Taiwans in Gang gebracht.


Dieser Überblick über chinesische Stimmen zur Ukrainekrise zeigt, dass diese trotz der offiziellen Linie der Kommunistischen Partei und der herrschenden Zensur komplex und divers sind. Hinzu kommen außerdem weitere vielfältige Stimmen aus dem chinesischsprachigen Raum und dem weltweiten Ausland – wie das beispielsweise ein auf der Plattform Echowall ins Englische übersetzter Artikel von Journalist*innen aus der Volksrepublik China, Taiwan und Hongkong zeigt. Spannend bleibt nicht nur die Vielfalt dieser Stimmen, sondern auch die Frage, inwieweit sich die bisherigen Muster der Berichterstattung und der Meinungen im chinesischsprachigen Raum ändern werden. Zu gegebener Zeit werden wir diesen Werkstattbericht aktualisieren.

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